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Heizkosten

Heizkosten: Abrechnungsmaßstab für verbrauchsabhängigen / verbrauchsunabhängigen Teil

Um das ökologische Bewusstsein beim Energieverbrauch zu fördern, verpflichtet § 7 HeizkostenV den Vermieter, die Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Mieter zu verteilen. Gleiches gilt für die Kosten des Betriebs der zentralen Warmwasserversorgungsanlage (§ 8 HeizkostenV). In diesem Artikel geht es speziell um die Verteilung der Heizkosten (verbrauchsabhängig / verbrauchsunabhängig) und den jeweiligen Umlagemaßstäben für die Verteilung dieser Kosten nach der Heizkostenverordnung. 1. Ausnahmen (u.a.) …Artikel jetzt weiter lesen

Ausnahmen bei der verbrauchsabhängigen Abrechnung der Heizkosten und Warmwasserkosten

Im Idealfall rechnet der Vermieter die Heiz- und Warmwasserkosten zu mindestens 50 % verbrauchsabhängig ab. § 6 HeizkostenV bestimmt ausdrücklich die Pflicht des Vermieters zur verbrauchsabhängigen Kostenverteilung bei der Versorgung mit Wärme und Warmwasser. Zugleich hat der Mieter das Recht, dass der Vermieter verbrauchsabhängig abrechnet. Das Gesetz bezweckt, mit der verbrauchsabhängigen Abrechnung ein verbrauchsbewusstes Verhalten insbesondere auf Seiten des Mieters herbeizuführen. In diesem Artikel geht es um die Ausnahmen bei der …Artikel jetzt weiter lesen

Ablesung der Wasser- und Heizungszähler versäumt – Was jetzt?

Der Vermieter muss den Verbrauch des Mieters an Kaltwasser, Warmwasser und Heizenergie darlegen und beweisen. Er ist insoweit darlegungs- und beweispflichtig (LG Berlin ZMR 1997, 145). Insbesondere bestimmt § 4 Heizkostenverordnung, dass der Vermieter den anteiligen Verbrauch der Mieter an „Wärme und Warmwasser“ erfassen muss. Zu diesem Zweck muss er die Räumlichkeiten mit Ausstattungen zur Verbrauchserfassung versehen. Werden der Wasser- und Heizkostenverbrauch vom Vermieter nicht abgelesen, kommt es darauf an, …Artikel jetzt weiter lesen

Kürzungsrecht (15 %) bei nicht verbrauchsabhängiger Heizkostenabrechnung

Die Heizkostenverordnung verpflichtet den Vermieter, verbrauchsabhängige Kosten mindestens zu 50 % verbrauchsabhängig abzurechnen. Verbrauchsabhängige Kosten im Sinne der Heizkostenverordnung sind der Energieverbrauch für den Betrieb der Heizung und die Warmwasseraufbereitung. 1. Welchen Sinn hat das Kürzungsrecht? Mit dieser Vorgabe will der Gesetzgeber erreichen, dass der Mieter verbrauchsbewusst mit nicht erneuerbaren Energien umgeht. Zugleich soll der Vermieter angehalten werden, zur Erfassung des Energieverbrauchs Verbrauchserfassungsgeräte zu installieren. Die Heizkostenverordnung enthält aber keine mit Zwangsmitteln …Artikel jetzt weiter lesen

Hat Mieter Anspruch auf eine Heizung auf neuestem Standard?

Die Heizung ist der größte Energieverbraucher im Haushalt. Also liegt es im Interesse des Mieters, möglichst kostengünstig zu heizen. Daraus begründet sich die Frage, ob der Mieter denn einen Anspruch auf eine Heizung nach neuestem technischem Standard hat? Die andere Frage ist, wann und inwieweit der Vermieter aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorgaben (EnEV 2014) zur Modernisierung seiner Heizungsanlage verpflichtet ist. Diese Fragen erläutern wir in diesem Artikel. 1. Keine Modernisierungspflicht, wenn Gebäude …Artikel jetzt weiter lesen

Sehr hohe Heizkosten – Ist eine Mietminderung möglich?

Eine zu hohe Heizkostenabrechnung begründet den Spruch: „Wir heizen unser Geld zum Fenster hinaus“. Sie führt zwangsläufig zu der Frage, ob der Mieter die Miete mindern kann oder die Situation akzeptieren muss? Der Bundesgerichtshof hat zu dieser Problematik in mehreren Entscheidungen Stellung genommen. Dennoch lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Es kommt auf die Facetten des Einzelfalls an. Wir erklären die Einzelheiten zu einer möglichen Mietminderung bei zu hohen …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Rolle spielt der Energieausweis bei der Nebenkostenabrechnung?

Der Energieausweis spielt bei der Nebenkostenabrechnung nur eine indirekte Rolle. Zwar sind Wohngebäude in Deutschland seit 1.1.2009 „ausweispflichtig“. So muss jeder Hauseigentümer bei der Vermietung oder dem Verkauf einer Immobilie einen Energieausweis vorlegen. Der Energieausweis für Wohngebäude informiert Mieter, Kaufinteressenten und Eigentümer, wie der Energieverbrauch des Gebäudes bewertet wird. Anhand der Angaben im Energieausweis lässt sich grob beurteilen, ob die Immobilie eine „Energievernichtungsmaschine“ oder ein Energiesparer ist. Auf diese Weise …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung: Besonderheiten bei Gas-Etagenheizung oder Nachtspeicherheizungen

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Wohnung zu heizen. Dazu gehören auch die Gas-Etagenheizung und Nachtspeicherheizungen. Gas-Etagenheizung Etagenheizungen sind Heizungen, die die Räume nur einer Wohnung erwärmen. Die Heizquelle kann im Keller oder, wie der Name sagt, auf der Etage stehen. Typischerweise hat der Mieter selbst mit dem Energieversorger einen unmittelbaren Versorgungsvertrag abgeschlossen, so dass sich der Vermieter nicht mit der Abrechnung des Energieverbrauchs beschäftigen muss. Insbesondere sind die Vorschriften der …Artikel jetzt weiter lesen

Einsichtsrecht für Mieter in Nebenkostenabrechnung der Nachbarn

Heizenergie ist teuer. Die Nebenkostenabrechnung ist der Schrecken vieler Mieter. Darin wird auch der Energieverbrauch eines Mieters für Heizung und Warmwasser ausgewiesen. Wohnt der Mieter in einem Mehrfamilienwohnhaus, muss der Vermieter auch den Gesamtverbrauch an Heizenergie angeben. Daraus kann der einzelne Mieter aber noch keine Rückschlüsse ziehen, inwieweit sein eigener Energieverbrauch angemessen ist. Ihm fehlen die Vergleichswerte der Nachbarn. Kennt ein Mieter die Verbrauchswerte seiner Nachbarn, kann er seinen eigenen …Artikel jetzt weiter lesen

Heizkostenabrechnung: A bis Z

Ablesetermin Der Vermieter ist verpflichtet, Wärme und Warmwasser teils nach Verbrauch abzurechnen, umgekehrt hat der Mieter einen Anspruch auf die verbrauchsabhängige Abrechnung. Zu diesem Zweck muss der Vermieter in der Lage sein, die Verbrauchserfassungsgeräte in der Wohnung des Mieters abzulesen. Vermieter oder die beauftragte Ablesefirma müssen mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 1 – 2 Wochen den Ablesetermin bekannt geben und auch einen 2. Termin im Abstand von mindestens 2 Wochen …Artikel jetzt weiter lesen