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Artikel auf Nebenkostenabrechnung.com

Nebenkostenabrechnung: Austausch von Leuchtmitteln umlegbar?

„Glühbirne gewechselt, Treppenhausleuchten ausgetauscht“ – Das sind doch ganz typische Hausmeisterarbeiten, für die der Mieter die Kosten trägt, oder etwa nicht? So einfach ist das Ganze nicht, denn der Austausch von Leuchtmitteln wird in Miethäusern zwar regelmäßig von den Hausmeistern erledigt, die Kosten muss hier aber grundsätzlich der Vermieter tragen. Nicht umlagefähig sind nämlich all die Kosten, die während der Mietdauer zur Erhaltung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs einer Mietwohnung und des …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung ohne Heizkostenabrechnung erhalten – Was tun?

Erhält man als Mieter eine Nebenkostenabrechnung ohne einen Heizkostenabrechnung ändert dies zunächst nicht an der Wirksamkeit der Nebenkostenabrechnung, wenn diese innerhalb der Abrechnungsfrist zugegangen ist: Alle Nebenkosten die darin enthalten sind gelten als rechtlich wirksam abgerechnet und müssen von dem Mieter auf die inhaltliche Richtigkeit geprüft werden. Die fehlenden Heizkosten sind davon nicht betroffen: ohne die Heizkostenabrechnung ist dem Mieter die Prüfung der Heizkosten bereits aus tatsächlicher Sicht unmöglich. Fraglich …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung nach Quadratmeter – Ratgeber für Mieter und Vermieter

Haben Vermieter und Mieter vereinbart, für die Nebenkostenabrechnung die Quadratmeter der Mietwohnung zu Grunde zu legen, gibt es nur zwei Alternativen: entweder es wurde bereits eine feste Quadratmeterzahl im Mietvertrag festgelegt, mit der die Nebenkosten anteilig umgelegt werden sollen oder es wurde nichts Konkretes vereinbart und es soll auf die später zu berechnende Wohnfläche abgestellt werden. Je nachdem stellen sich unterschiedliche Fragen. Bei einer festgelegten Quadratmeterzahl ist es wichtig zu …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung jahrelang falsch: Was Mieter jetzt tun können

Stellen Sie als Mieter fest, dass ihre Nebenkostenabrechnung bereits jahrelang falsch ist, sollten Sie keine Zeit verlieren: Innerhalb von einem Jahr sind Einwendungen gegen falsche Nebenkostenabrechnungen möglich. Handelt es sich um formelle Fehler können sogar Nebenkostenabrechnungen angegriffen werden die bereits Jahre zurückliegen, wenn diese Ansprüche noch nicht verjährt sind. Wichtig ist daher für den Mieter zu prüfen, welcher Fehler in der Abrechnung vorliegt, ob die Einwendungsfrist für den Mieter noch …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung bei Doppelhaushälfte – Ratgeber für Vermieter und Mieter

Wer denkt bei einer Doppelhaushälfte hat der Vermieter die Nebenkostenabrechnung in derselben Form zu erstellen, wie bei einem Mehrparteienhaus mit vielen Mietern, der irrt: Für Vermieter gibt es bei der Nebenkostenabrechnung über eine Doppelhaushälfte – ähnlich wie bei der Nebenkostenabrechnung über ein Einfamilienhaus – wesentliche Erleichterungen bei der Abrechnungsform. Vermieter und Mieter einer Doppelhaushälfte haben die Möglichkeit eine Direktabrechnung mit den Versorgern von Wasser, Gas und Strom zu vereinbaren. Zudem …Artikel jetzt weiter lesen

Abrechnungsmaßstab erläutern, bei der Veränderung der Abrechnungseinheiten?

In der Praxis von Nebenkostenabrechnungen geht es immer wieder um die Abgrenzung formeller Fehler gegenüber inhaltlichen Fehlern. Die Problematik ist oft Anlass für Streitigkeiten, die sich bei Kenntnis der Begriffe wenigstens teilweise vermeiden lassen. Wo liegt das Problem? Konkreter Fall: Ein Vermieter hatte in den Nebenkostenabrechnungen verschiedener Jahre mehrfach unterschiedliche Wohnflächenangaben angegeben. Zudem ergaben sich auffällige Schwankungen der Verbrauchsmengen bei Heizkosten und Warmwasser insbesondere bei einem gesondert erfassten Gewerbemieter (Wäscherei). …Artikel jetzt weiter lesen

Kosten der Zwischenablesung bei Mieterwechsel sind keine umlagefähigen Nebenkosten

Zieht der Mieter aus der Wohnung aus, muss der Vermieter die bis zum Auszug in der Wohnung des Mieters angefallenen Nebenkosten abrechnen. Wegen des Energieverbrauchs von Strom, Gas und Wasser muss der Vermieter zwangsläufig eine Zwischenablesung vornehmen. Findige Vermieter stellen dem Mieter die Kosten für die Zwischenablesung als Nebenkosten in Rechnung. Wir zeigen hier, ob der Vermieter die Kosten für die Zwischenablösung zu den umlegbaren Nebenkosten gehören oder nicht. Ein wichtiger …Artikel jetzt weiter lesen

Wann und wie kann die Abrechnungsfrist für Nebenkosten verlängert werden?

Leistet der Mieter auf die Nebenkostenvorauszahlungen, muss der Vermieter die Vorauszahlungen abrechnen und den Mieter informieren, ob die Vorauszahlungen die Nebenkosten, insbesondere den Energieverbrauch, abdecken oder nicht. Je nachdem muss der Mieter eine Nachzahlung leisten oder erhält zu viel gezahlte Beträge erstattet. Der Vermieter steht für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung, die sogenannte Abrechnungsfrist. Dabei stellt sich die Frage, ob und in welchen Fällen der Vermieter die Abrechnungsfrist abweichend …Artikel jetzt weiter lesen

Betriebskostenspiegel für Deutschland + Relevanz für Wirtschaftlichkeitsgebot

Ein Betriebskostenspiegel erfasst statistisch die Betriebskosten bei vermieteten Wohnungen in Deutschland (Mietnebenkosten). Er dient Mietern als Orientierungshilfe, ob und inwieweit bestimmte Nebenkostenpositionen, die der eigene Vermieter in der Nebenkostenabrechnung abrechnet, angemessen sind. Nach dem BGH ist ein solcher Betriebskostenspiegel allerdings nicht geeignet, einen Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot bei der Abrechnung einer Nebenkostenposition zu begründen (BGH Urteil v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10 in NJW 2011, 3028). Wir erklären hier, was …Artikel jetzt weiter lesen

Wann müssen Heizkosten zu 70 % verbrauchsabhängig abgerechnet werden?

Die Heizkostenverordnung verpflichtet den Vermieter, den Energieverbrauch des Mieters mindestens zu 50 % verbrauchsabhängig nach dem erfassten Wärmeverbrauch abzurechnen. Den Restanteil kann er nach einem vereinbarten Umlageschlüssel (z.B. Wohnfläche) umlegen (§ 7 (1) HeizkV). Es gibt aber auch eine Ausnahme mit 70 % Verbrauchkostenanteil. Wir zeigen hier, wann der Vermieter die Heizkosten zu 70% nach Verbrauch und zu 30% nach dem vereinbarten Schlüssel (z.B. Wohnfläche) umlegen muss. Mehr zur Umlage …Artikel jetzt weiter lesen