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Welche Nebenkosten können auf Mieter umgelegt werden?

Nebenkosten kann der Vermieter nur dann auf den Mieter umlegen, wenn er im Mietvertrag diesbezüglich eine Vereinbarung getroffen hat. Dazu kann er die Nebenkosten im Detail im Mietvertrag bezeichnen oder pauschal auf die Auflistung in § 2 der Betriebskostenverordnung verweisen.

Danach gelten solche Kosten als Nebenkosten, die dem Vermieter durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes fortlaufend entstehen. In der Betriebskostenverordnung sind 17 Positionen aufgelistet, die als Betriebskosten = Nebenkosten in Betracht kommen.

Hier finden Sie die umlegbaren Nebenkosten und hier eine Liste mit den nicht umlegbaren Nebenkosten.

2 Antworten auf "Welche Nebenkosten können auf Mieter umgelegt werden?"

  • Franziska Wallner
    2. März 2018 - 14:04 Antworten

    Ich habe zwei Fragen:
    a) Wir haben im Haus im Keller wasserdichte Kellerfenster, da das Haus in einem Gebiet steht, wo Hochwasser vorkommen kann. Diese Fenster müssen alle 2 Jahre gewartet werden, darf diese Wartung auf alle Mieter umgelegt werden?
    b) wie verhält es sich, wenn der Vermieter Gartenarbeiten, Hofreinigung, Müllhausreinigung, Hecke schneiden usw. selbst vornimmt – wie darf der Vermieter dies in der Nebenkosten-Abrechnung abrechnen? Gibt es hierfür einen sogenannten „Kostenspiegel“ ? Darf der Vermieter die Preise in Höhe des Stundensatzes einer Firma abrechnen oder nicht?

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