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Welche Kosten dürfen nicht auf Mieter umgelegt werden?

Umlagefähig sind nur solche Kosten, die dem Vermieter fortlaufend entstehen und den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Immobilie gewährleisten.

Instandsetzungs- und Instandhaltungskosten ermöglichen erst den bestimmungsgemäßen Gebrauch und gehen zu Lasten des Vermieters. Auch die durch die Verwaltung der Immobilie entstehenden Kosten braucht der Mieter nicht zu bezahlen. Soweit es um Wartungskosten geht, kommt es auf die Gegebenheiten an.

6 Antworten auf "Welche Kosten dürfen nicht auf Mieter umgelegt werden?"

  • Kunze Karola
    2. Oktober 2013 - 21:42 Antworten

    Darf der Vermieter die Haftpflichtversicherung einer leerstehenden Wohnung im Haus auf die anderen Mieter verteilen???

    • Dennis Hundt
      3. Oktober 2013 - 08:45 Antworten

      Hallo Karola,

      schauen Sie in Ihrem Mietvertrag. Die Umlage wird vermutlich nach Wohnfläche vereinbart sein, das heisst, für den Leerstand trägt der Vermieter die Kosten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sandra Boberek-Hantschel
    21. Dezember 2013 - 13:41 Antworten

    Mehrere Fragen zur Nebenkostenabrechnung 2012:

    Winterdienst, Hauswart & Garten- bzw. Außenanlagen-Pflege sowie Hausreinigung noch separat als Posten zusammen nebenher abrechenbar?

    Wurde auch vor Verkauf der Immobilie in keiner Abrechnung des privaten Vermieters berechnet.
    Bei dem waren die halbjährlichen Wartungsarbeiten der Fenster und der alten Messingrohre automatisch der gute Service.

    Es ist so auch im Mietvertrag nicht eingetragen!

    Obwohl es keine Außen- oder Gartenanlage gibt, die zum Haus gehört, die Hausreinigung erfolgt durch die Mieter selbst mittels Plan, den wir selbst verfassen genauso wie die Mülltonnenregelung.

    Im Hausflur splittert die Wand ab nach vermutlichem Wasserschaden, die Mosaikfenster haben fehlende Scheibenteile, es zieht „wie Hechtsuppe“ im ganzen Haus.
    Die Beleuchtung am Eingangsflur wurde erst nach 6 Monaten erneuert, die Haustüre hatte einen Schlossdefekt und war den ganzen Tag über auf, die Wohnungstüren sind verzogen und auch noch mit Glasfenstern versehen, erst nach zigfacher Anzeige durch sämtliche Mieter wurde nach 9 Monaten das Schloss repariert.

    In der Wohnung selbst sind die meisten Fenster defekt, eines lässt sich gar nicht mehr sicher verschließen, der Griff dreht durch.

    Die Küchenscheibe (Doppelverglasung) ist mittlerweile von innen so trübe wie Milchglas geworden, wenn es regnet muss ein Handtuch auf dem Fensterbrett gelegt werden wegen Nässe…beginnender Schimmelbefall an den Silikonstellen des Rahmens.

    Die alten Messingrohre wurden früher (bevor in 4 Jahren 5 Verwalterwechsel stattgefunden haben) automatisch halbjährlich gereinigt, es stinkt aktuell in der Dusche nach Kanal, es blubbert dort alles hoch, wenn man am Waschbecken Wasser laufen lässt.

    Die Warmwasser- und Heizungsversorgung erfolgt in der Wohnung mittels Gastherme, diese war damals in 2009 neu ersetzt worden und innerhalb eines Jahres nun 2 mal defekt, eine Warmwasser- oder Heizungsverfügung war nicht gegeben.

    Der Vermieter (die Gesellschaft) hat erst nach Androhung der Beauftragung eines entsprechenden Notdienstes durch mich einen Handwerker geschickt, nachdem ich fast 10 Tage brauchte, um überhaupt Jemanden zu erreichen.

    Nach nicht mal 1 Jahr Hausbesitz kam dann direkt eine Mieterhöhung ins Haus geflattert, die nicht korrekt zusammengerechnet war, aber von mir voll inhaltlich einverstanden mit der falschen Summe unterschrieben werden sollte. Widerspruch ist meinerseits erfolgt!

    Sämtliche Mängel wurden bereits mehrfach ans Hausmeister-Board geschrieben, der Verwalter wurde durch mich 2 x schriftlich über alles in Kenntnis gesetzt!

    Ich weiss auch nicht, wie die Schlüssel der Berechnung sich zusammensetzen, da wir in der unteren Etage ein Gewerbeobjekt haben (Friseur) sowie die oberste Etage mit 145 m2 Wohnungsgröße stand 1,5 Jahre leer.

    Ich habe letztes Jahr anhand der Nebenkostenabrechnung von 40 EUR/Monat auf 60EUR/Monat aufgerechnet und soll jetzt trotzdem noch fast 400 EUR nachzahlen, also doppelt soviel wie im Jahr zuvor, vor Anpassung!

    Meine Abschläge sind auch nicht korrekt verrechnet worden, es werden nur 540 EUR Vorauszahlungen meinerseits angegeben, obwohl 720 EUR geleistet wurden.

    Was soll ich hier jetzt tun?

  • Lena Wiedenlübbert
    21. Januar 2017 - 10:43 Antworten

    Hallo,
    ich habe zwei Fragen zu meiner Abrechnung:

    Darf mein Vermieter die Haftpflichtversicherung für das Haus auf uns, die Mieter, umlegen, wenn wir selbst für eine Haftpflichtversicherung für die Wohnung zahlen?

    Dürfen die Kosten für Kaminkehren und Messen der Therme auf die Mieter umgelegt werden?

    Wenn möglich, bitte die Antwort mit Gesetzen belegen, mein Vermieter ist da ein bisschen eigen.

    Vielen Dank

    • Dennis Hundt
      22. Januar 2017 - 16:15 Antworten

      Hallo Lena,

      Gebäudehaftpflichtversicherung, Schornsteinfeger und Heizungswartung sind typische umlegbare Nebenkosten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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