Go to Top

Artikel auf Nebenkostenabrechnung.com

Grundsteuer berechnen – So geht’s richtig

Die Grundsteuer ist neben der Gewerbesteuer die wichtigste Steuereinnahme der Gemeinden. Steuergegenstand ist der Grundbesitz (unbebaute und bebaute Grundstücke) im Sinne des Bewertungsgesetzes. Maßgebend für die Berechnung der Grundsteuer ist der Einheitswert, von dem durch Anwendung der Steuermesszahl der Steuermessbetrag errechnet wird. Auf den Steuermessbetrag erhebt jede Gemeinde ihren individuellen Hebesatz. Er ist für die in einer Gemeinde liegenden Grundstücke einheitlich. Maßgebend ist das Grundsteuergesetz. (Hinweis: Die Grunderwerbssteuer hingegen  fällt …Artikel jetzt weiter lesen

Abrechnungsperiode für Nebenkosten

Zahlt der Mieter vereinbarungsgemäß Nebenkosten, ist der Vermieter verpflichtet, dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Diese Nebenkostenabrechnung bezieht sich immer auf eine bestimmte Abrechnungsperiode. Damit wird festgelegt, für welchen Zeitraum Nebenkosten abgerechnet werden. Der Vermieter kann die Abrechnungsperiode – auch Abrechnungszeitraum genannt – nicht beliebig wählen. Die Abrechnungsperiode beträgt für preisfreien und preisgebundenen Wohnraum immer ein Jahr (§ 556 III BGB / § 20 III NMV). Der Vermieter darf die …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkosten: Graffiti

Die Antwort, ob der Vermieter Graffitientfernungskosten auf seine Mieter umlegen darf oder nicht, ist streitig. Ausgangspunkt ist zunächst § 2 Nr. 9 Betriebskostenverordnung. Danach darf der Vermieter bei entsprechender Vereinbarung der Betriebskostenverordnung im Mietvertrag die Kosten der Gebäudereinigung auf den Mieter umlegen. Die Verordnung bezeichnet Gebäudereinigungskosten als solche Kosten, die bei der Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam genutzten Gebäudeteile (Zugänge, Flure, Treppen …) entstehen. Dabei handelt sich typischerweise um …Artikel jetzt weiter lesen

Hausordnung Vorlage

Ordnung muss sein. Dies gilt, wenn Menschen innerhalb einer Wohnung auf engem Raum miteinander leben gleichermaßen als wenn sie Mieter und Bewohner eines Mehrfamilienhauses sind. Zwar muss jeder Mieter die Möglichkeit haben, seine Persönlichkeit frei zu entfalten. Die Wohnung ist Lebensmittelpunkt. Allerdings findet die freie Entfaltung des Persönlichkeitsrechts ihre Grenze dort, wo das Persönlichkeitsrecht eines anderen Mieters beginnt. Gerade das Mietrecht ist vom Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme geprägt (Stichwort Ruhezeiten). …Artikel jetzt weiter lesen

Gesetzliche Kündigungsfrist für einen Mietvertrag

Im Idealfall kündigen Mieter oder Vermieter den Mietvertrag so frühzeitig, dass es bei der Berechnung der Kündigungsfristen auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht ankommt. In der Praxis ist es oft anders. Dann zählt jeder Tag. Da es auf den Zugang der Kündigung ankommt, können auch einzelne Stunden entscheiden. Maßgebliche Vorschrift im Gesetz ist § 573c BGB. Da das Mieter- und Vermieterleben sehr vielgestaltig ist, kann das Gesetz nur …Artikel jetzt weiter lesen

Kautionsrückzahlung – Was Mieter und Vermieter wissen müssen

Der Vermieter vereinbart mit dem Mieter im Mietvertrag regelmäßig die Hinterlegung einer Kaution. Sie ist nach der Beendigung des Mietverhältnisses zurückzuzahlen. Das Gesetz verpflichtet den Vermieter, die Kaution bei einem Bankinstitut auf ein Mietkautionsskonto einzubezahlen und dieses Konto getrennt von seinen sonstigen Konten zu führen. Auf diesem Konto dürfen sich keine anderen Einzahlungen als Kautionen befinden. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass die Kaution auch im Fall der Insolvenz des …Artikel jetzt weiter lesen

Wohnungskündigung: Vorlage für Mieter

Will der Mieter die Wohnungskündigung formulieren, muss er die Formalien und die Kündigungsfristen kennen. Ein Muster als solches für eine Wohnungskündigung nutzt in der Regel nichts, wenn nicht auch die individuellen Gegebenheiten des Mietverhältnisses einbezogen werden. Grundlage einer jeden Kündigung muss der konkrete Mietvertrag sein. Ist der Mietvertrag auf einen bestimmten Zeitraum befristet, ist das ordentliche Kündigungsrecht ausgeschlossen. Das gleiche gilt, wenn die Parteien im Mietvertrag individuell eine Kündigungsausschlussabrede getroffen …Artikel jetzt weiter lesen

Wohngeld bei Eigentumswohnungen: Umlage auf Mieter nur bedingt möglich

Immobilien wollen bewirtschaftet werden. Ihr Unterhalt kostet Geld. Der Eigentümer ist in der Pflicht. Nur eine baulich und optisch ansehnliche Immobilie behält ihren Wert. Der kostenmäßige Aufwand wird bei Einfamilienhäusern gerne als Unterhalt bezeichnet, gemeint sind letztlich immer die Betriebskosten (Nebenkosten). Der Begriff des Wohngeldes (manchmal aus als Hausgeld bezeichnet) meint auch nichts anderes, wird aber vornehmlich bei Wohnungseigentumsanlagen verwendet, in denen ein Objekt in mehrere Eigentumswohnungen aufgeteilt ist und …Artikel jetzt weiter lesen

Eigenbedarfskündigung des Vermieters

Der Vermieter kann ein Mietverhältnis über Wohnraum regelmäßig nur kündigen, wenn er einen besonderen Grund hat. Der in der Praxis wichtigste Grund für die ordentliche Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses ist der Eigenbedarf des Vermieters. Merke: Eigenbedarf gilt als berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses. In diesem Sinne bestimmt § 573 II Nr. 2 BGB, dass der Vermieter dann ein berechtigtes Interesse hat, das Mietverhältnis zu kündigen, wenn er die Räume …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung erstellen

Als Vermieter ist man verpflichtet, einmal im Jahr eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen (§556 BGB).  Um einen Widerspruch aufgrund einer fehlerhaften Nebenkostenabrechnung durch den Mieter zu vermeiden, muss die Abrechnung äußerst gewissenhaft erstellt werden. Für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung stehen einem Vermieter mehrere Wege offen. Welche Möglichkeiten es gibt, wollen wir in dem nachfolgenden Artikel zeigen. Wir stellen vier praktikable Varianten vor, die Vermieter nutzen können. 1. Nebenkostenabrechnung online selbst erstellen …Artikel jetzt weiter lesen