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Heizkosten

Nebenkostenabrechnung: ungeeichte Zähler – Was nun?

Bei der Nebenkostenabrechnung gibt es gewisse Kostenpunkte, die bereits nach dem Gesetz zumindest teilweise verbrauchs- und verursachungsabhängigen auf den Mieter umgelegt werden müssen: Der Mieter soll nur das bezahlen, was er tatsächlich auch in Anspruch nimmt. Ein typischer Fall sind hier die Heizkosten und die Warmwasserkosten. Um diesen Verbrauch richtig messen zu können, sollte es in jedem Haushalt geeichte Erfassungsgeräte, sogenannte Verbrauchszähler geben, auf deren Basis die Nebenkosten abgerechnet werden. …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung ohne Heizkostenabrechnung erhalten – Was tun?

Erhält man als Mieter eine Nebenkostenabrechnung ohne einen Heizkostenabrechnung ändert dies zunächst nicht an der Wirksamkeit der Nebenkostenabrechnung, wenn diese innerhalb der Abrechnungsfrist zugegangen ist: Alle Nebenkosten die darin enthalten sind gelten als rechtlich wirksam abgerechnet und müssen von dem Mieter auf die inhaltliche Richtigkeit geprüft werden. Die fehlenden Heizkosten sind davon nicht betroffen: ohne die Heizkostenabrechnung ist dem Mieter die Prüfung der Heizkosten bereits aus tatsächlicher Sicht unmöglich. Fraglich …Artikel jetzt weiter lesen

Wann müssen Heizkosten zu 70 % verbrauchsabhängig abgerechnet werden?

Die Heizkostenverordnung verpflichtet den Vermieter, den Energieverbrauch des Mieters mindestens zu 50 % verbrauchsabhängig nach dem erfassten Wärmeverbrauch abzurechnen. Den Restanteil kann er nach einem vereinbarten Umlageschlüssel (z.B. Wohnfläche) umlegen (§ 7 (1) HeizkV). Es gibt aber auch eine Ausnahme mit 70 % Verbrauchkostenanteil. Wir zeigen hier, wann der Vermieter die Heizkosten zu 70% nach Verbrauch und zu 30% nach dem vereinbarten Schlüssel (z.B. Wohnfläche) umlegen muss. Mehr zur Umlage …Artikel jetzt weiter lesen

Heizkostenabrechnung: Leasingkosten für Brenner, Öltank und Verbindungsleitungen

Bundesgerichtshof, Urteil v. 17.12.2008, VIII ZR 92/08: Der BGH entschied, dass die Kosten für Brenner, Öltank und Verbindungsleistungen keine Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage sind und damit in der Heizkostenabrechnung keine umlagefähigen Nebenkosten darstellen. Was steht im Gesetz zur Umladefähigkeit dieser Kosten? Rechtsgrundlage der Beurteilung ist § 7 II Heizkostenverordnung. Dort heißt es, dass zu den umlagefähigen Nebenkosten des Betriebs einer zentralen Heizungsanlage die Kosten der Anmietung oder anderer Arten …Artikel jetzt weiter lesen

15 % Kürzungsrecht von gesamten Heizkosten oder nur von verbrauchsabhängigem Teil?

Die Heizkostenverordnung verpflichtet den Vermieter, einen Teil der Kosten der Versorgung mit Wärme oder Warmwasser verbrauchsabhängig abzurechnen. Kommt der Vermieter dieser Pflicht nicht nach, gewährt § 12 HeizkostenV dem Mieter das Recht, bei der nicht verbrauchsabhängigen Abrechnung der Kosten den auf ihn entfallenden Anteil um 15 Prozent zu kürzen. Weitere Details finden Sie in diesem Artikel: Kürzungsrecht (15 %) bei nicht verbrauchsabhängiger Nebenkosten-/Heizkostenabrechnung Wie weit geht das Kürzungsrecht? Dabei ergibt …Artikel jetzt weiter lesen

Abrechnungsdienstleister muss Vermieter bei fehlerhafter Abrechnung Schadensersatz leisten

Vermieter müssen jedes Jahr Nebenkostenabrechnungen erstellen. Sie bedienen sich dazu oft der Hilfe eines Abrechnungsdienstleisters, der insbesondere den Heiz- und Warmwasserverbrauch in den Wohnungen der Mieter abliest und über eine Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung abrechnet. Fehler des Dienstleisters gehen im Verhältnis zu den Mietern zu Lasten des Vermieters. Allerdings kann der Vermieter den Dienstleister in Regress nehmen und Schadensersatz fordern. Ein Urteil des Landgerichts Berlin führt die Situation vor Augen. Schadensersatz …Artikel jetzt weiter lesen

Datenschutz für Energieverbrauch des Mieters? – Gibt es ein Energiegeheimnis?

Auch im Zeitalter des gläsernen Bürgers wird um Daten ein Geheimnis gemacht. Auch um solche, für die eigentlich kein Anlass besteht, sie als Geheimnis zu betrachten. Jedenfalls ist es so, dass für den Energieverbrauch eines Mieters an Heizung und Warmwasser oder Strom kein nachvollziehbares vernünftiges Interesse besteht, diesen als geheim einzuordnen. Es gibt nämlich kein Energiegeheimnis. In diesem Artikel geht es speziell um die Offenlegung und die Einsicht in den …Artikel jetzt weiter lesen

Energieversorger ist insolvent, Vermieter leistet Vorkasse – Muss Mieter zweimal zahlen?

Die gute Nachricht vorweg: Die Stromversorgung bleibt stets gewährleistet. Fälle wie Teldafax haben seitens von Mietern in bestimmten Fällen die Befürchtung begründet, sie müssten gegenüber ihrem Vermieter zweimal für den Energieverbrauch zahlen. Erweist sich der Energieversorger als insolvent, besteht das Risiko des Kunden regelmäßig darin, dass er die Vorauszahlung für den laufenden Monat vielleicht verliert. Schwieriger wird es, wenn der Vermieter Vertragspartner des Energieversorgers ist und der Mieter für seinen …Artikel jetzt weiter lesen

Zirkulationsverluste und Messdifferenzen beim Wasserverbrauch – Umlage, Berechnungsformel, Schätzung?

Mathematik ist eigentlich eine zuverlässige Wissenschaft. Bei der Abrechnung des Wasserverbrauchs in Mehrfamilienhäusern trifft dies jedoch nur bedingt zu. Die Erwartung, dass die Summe der an den einzelnen Wasserzählern erfassten Einzelverbräuche mit der Anzeige des Hauptwasserzählers übereinstimmt, wird oft enttäuscht. Zählerdifferenzen bis zu 20 % sind teils normal und müssen vom Mieter hingenommen werden. In diesem Artikel geht es um den Umgang mit Zirkulationsverlusten und Messdifferenzen beim Wasserverbrauch des Mieters. …Artikel jetzt weiter lesen

Anwendung der Heizkostenverordnung im Zweifamilienhaus?

Für Vermieter erscheint die Heizkostenverordnung oft als organisatorisches Schreckgespenst, da sie zur verbrauchsabhängigen Abrechnung des Energieverbrauchs zwingt. Für Mieter eröffnet oft sich eine Möglichkeit, Kosten einzusparen. Über ihre Anwendbarkeit herrscht oft Unklarheit. Welchen Inhalt hat die Heizkostenverordnung? Rechtsgrundlage ist § 2 HeizkostenV. Grundsätzlich schreibt die Heizkostenverordnung zwingend die verbrauchsabhängige Abrechnung des Energieverbrauchs des Mieters mit einem Anteil von mindestens 50 % vor. Ziel ist, den Mieter zu einem verbrauchsbewussten Verhalten …Artikel jetzt weiter lesen