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Artikel auf Nebenkostenabrechnung.com

Wann muss die Nebenkostenabrechnung erfolgen?

Wenn der Mieter Vorauszahlungen auf die Nebenkosten leistet, will er irgendwann wissen, wie sich der tatsächliche Kostenaufwand des Vermieters und sein Energieverbrauch letztlich gestaltet haben. Deshalb verpflichtet das Gesetz den Vermieter, innerhalb einer Frist von 12 Monaten die Nebenkostenabrechnung zu erstellen und dem Mieter vorzulegen. Dem Mieter steht im laufenden Mietverhältnis ein Zurückbehaltungsrecht zu, so dass er die monatlichen Vorauszahlungen für die laufenden Nebenkosten einbehalten darf, bis der Vermieter die …Artikel jetzt weiter lesen

In welchem Zeitraum muss die Abrechnung der Nebenkosten erfolgen?

Das Gesetz verpflichtet jeden Vermieter, der von seinem Mieter Vorauszahlungen auf die Nebenkosten verlangt, innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf des vereinbarten Abrechnungszeitraums den tatsächlichen Kostenaufwand, insbesondere den Energieverbrauch des Mieters, abzurechnen. Da diese Frist eine gesetzliche Ausschlussfrist ist, kann der Vermieter nach Fristablauf keine Nachforderungen mehr stellen. Umgekehrt kann der Mieter den Vermieter veranlassen, die Nebenkostenabrechnung zu erstellen und ein eventuelles Guthaben zu erstatten. Die Nebenkostenabrechnung bezieht sich dabei …Artikel jetzt weiter lesen

Wie lange dürfen Nebenkosten rückwirkend eingefordert werden?

Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, die Nebenkostenabrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf der Abrechnungsperiode dem Mieter zuzuleiten. Dabei kann es vorkommen, dass der Vermieter nicht alle Nebenkosten erfassen kann. Dann kann er sich in der Nebenkostenabrechnung das Recht vorbehalten, eine bestimmte Nebenkostenposition nachzuberechnen. Voraussetzung ist dann, dass er den Kostenansatz ohne eigenes Verschulden nicht vornehmen kann. Die Verjährungsfrist für die Nebenkostenabrechnung beginnt erst dann, wenn der Vermieter genaue Kenntnis …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Fristen gelten bei der Nebenkostenabrechnung?

Der Vermieter darf sich bei der Nebenkostenabrechnung nicht beliebig Zeit lassen. Das Gesetz verpflichtet ihn, binnen einer Frist von 12 Monaten nach Ablauf der zurückliegenden Abrechnungsperiode die Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Maßgebend ist dabei der Zugang beim Mieter. Da diese Frist eine Ausschlussfrist ist, geht ein verspäteter Zugang zu Lasten des Vermieters. Seine Abrechnung ist dann formell fehlerhaft. Erwartet der Mieter ein Erstattungsguthaben, darf er die laufenden monatlichen Vorauszahlungen solange verweigern, …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Fristen müssen bei der Nebenkostenabrechnung beachtet werden?

Soweit der Mieter auf die Nebenkosten Vorauszahlungen leistet, hat er Anspruch darauf, dass der Vermieter den Kostenaufwand endgültig abrechnet. Daraus kann sich eine Nachforderung des Vermieters oder ein Erstattungsanspruch des Mieters ergeben. Um Klarheit zu schaffen, ist der Vermieter verpflichtet, die abgelaufene Abrechnungsperiode innerhalb von 12 Monaten abzurechnen. Versäumt der Vermieter diese Ausschlussfrist, darf der Mieter die Nachzahlung verweigern, es sei denn, der Vermieter hat die Verspätung ausnahmsweise nicht zu …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Kosten dürfen nicht auf Mieter umgelegt werden?

Umlagefähig sind nur solche Kosten, die dem Vermieter fortlaufend entstehen und den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Immobilie gewährleisten. Instandsetzungs- und Instandhaltungskosten ermöglichen erst den bestimmungsgemäßen Gebrauch und gehen zu Lasten des Vermieters. Auch die durch die Verwaltung der Immobilie entstehenden Kosten braucht der Mieter nicht zu bezahlen. Soweit es um Wartungskosten geht, kommt es auf die Gegebenheiten an. Die große Liste: Nicht umlegbare Nebenkosten im Überblick.

Welche Nebenkosten darf ein Vermieter nicht umlegen?

Die Umlagefähigkeit von Nebenkosten bestimmt sich danach, dass diese durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes fortlaufend entstehen. So sind einmalig entstehende Aufwendungen (Dachrinnenreinigung infolge Verstopfung durch Laub) nicht abgedeckt. Außerdem darf der Vermieter seine durch die Verwaltung des Gebäudes entstehenden Kosten nicht umlegen, ebenso wenig die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses oder die Kosten für die Geschäftsführung zur Verwaltung des Gebäudes. Nicht umlagefähig sind vor allem Reparatur- und Instandhaltungskosten. Häufiger …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Nebenkosten können auf Mieter umgelegt werden?

Nebenkosten kann der Vermieter nur dann auf den Mieter umlegen, wenn er im Mietvertrag diesbezüglich eine Vereinbarung getroffen hat. Dazu kann er die Nebenkosten im Detail im Mietvertrag bezeichnen oder pauschal auf die Auflistung in § 2 der Betriebskostenverordnung verweisen. Danach gelten solche Kosten als Nebenkosten, die dem Vermieter durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes fortlaufend entstehen. In der Betriebskostenverordnung sind 17 Positionen aufgelistet, die als Betriebskosten = Nebenkosten in …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Kosten darf ein Vermieter umlegen?

Der Vermieter darf diejenigen Nebenkosten auf den Mieter umlegen, die er im Mietvertrag mit dem Mieter vereinbart hat. Dabei kann er auch auf die Auflistung in § 2 Betriebskostenverordnung verweisen. Typische Nebenkosten sind Grundsteuern, Kosten der Wasserversorgung und des Betriebs der Heizungsanlage, Straßenreinigung und Müllbeseitigung, Kosten für Gartenpflege oder Hauswart. Sonstige Betriebskosten sind umlagefähig, sofern diese einmalig und nicht durch einen konkreten Anlass bedingt anfallen. Auch die Berechnung fiktiver Kosten …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung nach dem Tod des Mieters

Die Frage nach dem Schicksal der Nebenkostenabrechnung nach dem Tod des Mieters ist weniger eine Frage des Nebenkostenrechts als vielmehr eine Frage des Mietrechts. Das Gesetz regelt die Problematik in §§ 563 – 563b BGB detailliert. Angesichts der Vielgestaltigkeit des Lebens erscheinen die Regelungen insgesamt komplex und bedürfen immer der Bewertung im Einzelfall. Es wird also ziemlich juristisch. Um die gesetzlichen Regelung zu verstehen, muss man sich vorab drei grundsätzliche …Artikel jetzt weiter lesen