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Wie lange dürfen Nebenkosten rückwirkend eingefordert werden?

Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, die Nebenkostenabrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf der Abrechnungsperiode dem Mieter zuzuleiten. Dabei kann es vorkommen, dass der Vermieter nicht alle Nebenkosten erfassen kann.

Dann kann er sich in der Nebenkostenabrechnung das Recht vorbehalten, eine bestimmte Nebenkostenposition nachzuberechnen. Voraussetzung ist dann, dass er den Kostenansatz ohne eigenes Verschulden nicht vornehmen kann. Die Verjährungsfrist für die Nebenkostenabrechnung beginnt erst dann, wenn der Vermieter genaue Kenntnis von den Umständen hat, die seine Nachforderung rechtfertigen. Typischer Fall ist die Nachberechnung der Grundsteuer.

Hier finden Sie mehr: Die Abrechnungsfrist bei der Nebenkostenabrechnung.

66 Antworten auf "Wie lange dürfen Nebenkosten rückwirkend eingefordert werden?"

  • DK
    19. August 2013 - 16:34 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt,

    aus meinem bereits beendeten Mietverhältnis stellen die Vermieter eine Nachforderung der Nebenkostenabrechnung,
    Der Abrechnungszeitraum war von 01.07.11 bis 30.06.12, die Nebenkostenabrechnung ging mir fristgerecht zu und wurde auch fristgerecht von mir bezahlt.
    Jetzt im August.2013 stellen die Vermieter eine Nachforderung weil in der besagten Abrechnung die Grundsteuer nicht enthalten war.

    Gilt hier die abgelaufene Abrechnungsfrist, d.h. die Forderung ist nicht OK oder gilt die dreijährige Verjährungsfrist weil die Rechnung, zwar falsch aber fristgerecht gestellt wurde?

    mit freundlichem Gruß
    DK

  • Otokar Löbl
    24. August 2013 - 08:23 Antworten

    Am 17. 12. 2010 wurde mir die Nebenkostenabrechnungfür das Jahr 2009 in Höhe von 457,- € per einfachen Brief zugestellt. Am 2. Februar 2011 habe ich per einfachen Brief Widerspruch eingelegt. Da diese eindeutig von den Verbrauchszahlen der vorgehenden Jahren abwich. Dies gilbt auch für die nachfolgenden Jahre. Am 23. 8. 2013 bekamm ich die Aufforderung diese binnen 10 Tagen zu begleichen. Ist diese verjährt?

    • Dennis Hundt
      27. August 2013 - 10:12 Antworten

      Hallo Löbl,

      ich kann Ihnen nicht sagen, ob die Forderung verjährt ist. Nur soviel: die regelmäßig Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Start: 01.01.2011. Ende: 31.12.2013. Alles weitere sollten Sie mich einen Anwalt besprechen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Melanie
    17. Oktober 2013 - 16:12 Antworten

    Hallo, ich bin Vermieter und versuche immer die Nebenkosten sehr gering für meine Mieter zu halten. Allerdings haben wir jetzt einen neuen Grundsteuerbescheid bekommen und unsere Mieter müssen für die Jahre seit 2009 über 200 Euro nachzahlen. Da sie nur einen geringen Abschlag zahlen wird es sicherlich zu einer deftigen Nachzahlung kommen. Wie sieht es rechtlich aus???
    DANKE!

  • B. K.
    26. Dezember 2013 - 22:54 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    mein Vermieter hat jahrelang keine Nebenkostenabrechnung, trotz mehrmaliger bitte, gestellt. Für dieses Jahr müssen wohl Nachzahlungen getätigt werden.
    Können Sie mir bitte sagen, wie lange ich rückwirkend noch eine Abrechnung verlangen kann?
    Wie kann ich sehen, ob die Abrechnung fehlerhaft ist.

    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

  • kai
    16. Mai 2014 - 08:32 Antworten

    Hallo,
    Ich bin im September 2013 ausgezogen. Jetzt im April will mein Vermieter rückwirkend für die letzten 3 Jahre Nebenkosten einfordern, obwohl ich jedes Jahr gefragt hatte nach einer Abrechnung und er mir als Antwort gab:“ das geht Null auf Null auf und deshalb gibt es keine.“

    Kann der Vermieter jetzt noch für 2012,2011 und 2010 nachträglich Geld verlangen??? Die Abrechnung hat er jetzt erst machen lassen.

    MfG Kai

  • Anne-Catherine
    16. Juni 2014 - 12:56 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    Meine ehemalige Mitbewohnerin und ich sind vor nun ca. 2 Jahren (zum 21.08.2012) aus unserer WG ausgezogen, in der wir ca 1 Jahr gewohnt haben. Der Vermieter war was Kautionsrückzahlung angeht und auch sonst immer sehr nachlässig und wir mussten hinter allem her sein. Unter anderem eben auch der Nebenkostenabrechnung. Meine Mitbewohnerin hat zudem mehrfach die Nebenkostenabrechunung für 2011 und 2012 eingefodert und nichts erhalten. Heute, also 2 Jahre nach unserem Auszug erhalten wir BEIDE einen Schrieb, dass wir jeweils unsere Mietnebenkostenabrechnung nicht beglichen hätten und nun eine Nachzahlung zu zahlen hättten. Datiert ist diese Nebenkostenabrechnung, die wir nun erhalten haben auf den 13.07.2013, aber wir denken beide diese nie erhalten zu haben, was ja auch schleierhaft wäre, wenn wir es dann auch beide vergessen hätten zu bezahlen.
    Könnten sie uns eine Kurze Auskunft geben, ob wir uns da „im Recht“ befinden, wenn wir die Zahlung verweigern?

    Vielen Dank und Liebe Grüße
    Anni

  • Anna Koch
    11. Juli 2014 - 12:41 Antworten

    Wie ist es wenn ich festgestellt habe das die Nebenkostenabrechnung nicht mit der Quadratzahlen wie im Mietvertrag stimmen. Kann ich von den sagen wir 7 Jahren die diverenz zurückverlangen?

  • Doc Shinobi
    24. Juli 2014 - 21:34 Antworten

    Hallo Herr Hundt.

    Meinem Vermieter ist aufgefallen das er für die Nebenkostenabrechnung von 2009 die 19% Mwst für das Heizöl nicht hinzugerechnet hat. Jetzt möchte er jedoch das ich ihm die fehlende Summe zahle weil Ihm aufgefallen ist das die Rechnungen der letzten jahre eine Differenz beträgt.

    Der Vermieter trägt auch die gesamtkosten für die Tankfüllung. Jetzt würde Ich gerne wissen ob er das recht hat nach 4 jahren die fehlende Mwst. für die Nebenkostenabrechnung 2009 einzufordern.

    Mit freundlichem Gruß

  • Natalie
    11. August 2015 - 13:05 Antworten

    Hallo Hr. Hundt,
    es geht um die Betriebskostenabrechnung 2013 (08.08.2014 erhalten) und 2014 (30. Juli 2015 erhalten). Der Abrechnungszeitraum beträgt für 12 Monate (01.01. bis 31.12.2013 und 01.01. bis 31.12.2014).

    Hier der Text des Vermieters:

    Sehr geehrte Frau xy,

    mit Schreiben v. 08.08.2014 hatten wir Ihnen die NK-Abrechnung 2013 übergeben.
    Diese Abrechnung ist Ihnen vorbehaltlich einer Nachberechnung der Grundsteuer für Ihre Wohnung zugegangen. Zwischenzeitlich liegt uns der Grundsteuerbescheid vor, den wir Ihnen hiermit übergeben.
    Der Jahresbetrag der Grundsteuer 2013 betrug 79,11 Euro
    auf ihren Nutzungszeitraum v. 365 Tagen entfällt somit ein Betrag in Höhe von 79,11 Euro.
    Das abschließende Ergebnis lautet somit 79,11 Euro.
    Wir bitten den Betrag bis zum 30.09.2014 um Nachzahlung des zugenannten Betrages auf das nachgenannte Konto unter Bezugsnahme auf das ebenfalls genannte Aktenzeichen.

    MfG
    Xx

    Schlussfolgerung zu dem Schreiben von der Vermieterin:
    Für mich hört sich das widersprüchlich an.

    Kann ich noch mein Betrag zurück verlangen oder hätte ich innerhalb der 12 Monate etwas dagegen etwas machen müssen?
    Darf der Vermieter eine Nachzahlung der Grundsteuer auch nach der Abrechnungsfrist verlangen oder nicht? (Vermerk: Der Vermieter hat den Grundsteuerbescheid am 02.01.2013 erhalten.)

    Bitte um dringende Hilfe.

    Viele Grüße
    Natalie

  • Maria
    17. August 2015 - 12:27 Antworten

    Guten Tag,

    ich wohne seit fast 3 Jahren in meiner Wohnung als Mieterin. Nun kam meine Nebenkostenabrechnung zusammen mit einem Schreiben meiner Vermieterin. Sie schreibt, ihr sei aufgefallen, dass 2 Jahre lang (2012/2013 und 2013/2014) die Hausmeisterkosten nicht berücksichtigt wurden. Sie schiebt es auf einen Fehler ihres Computers.

    Meine Frage nun: Muss ich die Hausmeisterkosten rückwirkend zahlen, obwohl es eindeutig der Fehler der Vermieterin war?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dennis Hundt
      18. August 2015 - 09:03 Antworten

      Hallo Maria,

      in meinen Augen ist die Vermieterin für die Bedienung Ihres Computers verantwortlich. Weisen Sie Ihre Vermieterin auf die Abrechnungsfrist hin.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Mike Schmidt
    20. Oktober 2015 - 12:18 Antworten

    Guten Tag Hundt,

    ich möchte Ihnen gerne folgende Situation zum Thema „Rückwirkende Erhöhung von Grundsteuern“ beschreiben und Ihnen anschließend meine Frage stellen:

    – Neubau und Fertigstellung eines 4-Parteien Mietshauses in 2010
    – ich ziehe als Erst-Mieter im Dezember 2010 ein
    – NK-Abrechnungen wurden jährlich regelmäßig erstellt und entsprechend ausgeglichen
    – 20.10.2015 erfolgt die Aufforderung meines Vermieters zur Nachzahlung von erhöhter Grundsteuer
    – der Bescheid der Stadt vom 05.10.2015 liegt bei
    – daraus ist ersichtlich, dass sich zum Einen der Einheitswert von 14,- Euro auf 245,- Euro wegen Umstellung von „unbebaut“ auf „bebaut“ erhöht hat und zum Anderen sich die Hebesätze der Stadt in den Jahren 2013 von 280 auf 400 und im Jahr 2014 von 400 auf 500 erhöht haben.
    – eine Vorbehaltsklausel für zukünftig bzw. irgendeine Information auf nachzuzahlende Grundsteuern wegen der Umstellung von „unbebaut“ auf „bebaut“ gab es nicht

    Meine Frage:

    Ist die Nachforderung für den Zeitraum 2011 bis 2014 rechtens?

    Vielen herzlichen Dank

    Mike Schmidt

  • Hans
    15. November 2015 - 19:45 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    unser Vermieter hat nach eigener Aussage die Grundsteuer bei den letzten zwei Nebenkostenabrechnungen „vergessen“. Dies ist ihm nun nach der Zusendung (und Überweisung des Rückzahlungs-Betrags) für den letzten Zeitraum 01.07.2014.30.06.2015 nachträglich aufgefallen.
    Für den bereits letztes Jahr abgerechneten Zeitraum davor (2013/14) müsste dies ja nach § 556 bereits ohnehin verjährt sein. Ist das soweit schon mal richtig?
    Die zweite Frage gilt der aktuellen Abrechnung. Kann die Grundsteuer nachberechnet werden und somit eine inhaltliche Änderung der Nebenkostenabrechnung stattfinden, obwohl bereits der Bescheid zugesendet und das Geld an mich überwiesen worden ist?

    Vielen Dank im Voraus,

    mit freundlichen Grüßen
    H.

    • Dennis Hundt
      16. November 2015 - 08:15 Antworten

      Hallo Hans,

      richtig, die Ausschlussfrist lässt keine Korrektur der Nebenkostenabrechnung für 2013 zu. Für 2014 kann eine Korrektur durchaus möglich sein, lesen Sie sich dazu am besten in folgenden Urteil an: BGH, Urteil vom 12.01.2011, AZ: VIII ZR 296/09.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • C. R.
    20. November 2015 - 15:44 Antworten

    Guten Tag, Herr Hundt!
    Ich bin im August 2013 in eine Wohnung gezogen. Die Hälfte der Kaution wurde direkt bar bezahlt und quittiert, die andere Hälfte wurde Anfang 2014 per Überweisung gezahlt. Nun bin ich zum Oktober 2014 ausgezogen. Die Kaution wurde einbehalten, als Grund wurden die NK angegeben. Ich habe Ende 2014 darum gebeten, mir wenigstens schonmal die Hälfte der Kaution auszuzahlen, das wären 300,- gewesen. Als Antwortschreiben kam, dass ich sowieso nur 300,-€ Kaution bezahlt hätte, den Rest hätte er niemals gesehen. Ich habe ihm dann die relevanten Stellen meiner Kontoauszüge kopiert, mit der Bitte, dies abzugleichen und mir eine Antwort zuzusenden. Da nichts kam, habe ich einen weiteren Brief persönlich bei ihm eingeworfen. Seitdem hab ich nie eine Antwort bekommen. Sein letzter und einziger Brief war kurz vor Weihnachten 2014 bei mir eingetroffen.
    Nun ist meine Frage, was ich genau tun kann. Wenn jetzt noch eine Forderung seinerseits kommt, muss ich diese bezahlen? Verstreicht die Zeit am 31.12.2015? Und kann ich danach trotzdem noch die NK-Abrechnungen einfordern? Kann ich mehr als nur meine Kaution und die NK-Abrechnungen einfordern?
    Ich bin etwas überfordert, vielleicht können Sie mir ja mit einem knackigen Rat helfen.

    MFG
    C. R.

  • Annika
    5. Januar 2016 - 22:52 Antworten

    Hallo,
    ich habe heute meine Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.08.2013 bis 31.07.2014, zusammen mit einem Schreiben datiert vom 31.12.2015 um Bitte auf Nachzahlung erhalten.
    Ist das überhaupt noch zulässig oder muss ich nicht nachzahlen?
    Die Abrechnung für den Zeitraum 01.08 2014 bis zu meinem Auszug (31.09.2015) steht zudem auch noch aus. Wie lange hat mein ehemaliger Vermieter da noch Zeit?
    Grüße
    Annika

  • Bartsch Sibylle
    14. Januar 2016 - 11:28 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt,

    Wir haben 2013 eine vermietete Wohnung zur Kapitalanlage erworben. Vom Verkäufer bekam ich nur den Mietvertrag. Ich habe in 2014 für 2013 die Betriebskosten korrekt berechnet. Bei der Gegenrechnung der Vorauszahlungen mich allerdings auf den Mietvertrag verlassen. Tatsächlich hatte der Mieter die Vorausz. inzwischen reduziert. Den Fehler habe ich im Dezember 2015 festgestellt. Kann ich die falsch angesetzten Vorauszahlungen für 2013 und 2014 noch nachfordern?
    Danke
    Sibylle

    • Dennis Hundt
      14. Januar 2016 - 11:39 Antworten

      Hallo Sibylle,

      Ihr Fall ist sehr speziell. Ich würde Sie bitten, sie mit dem konkreten Problem an einen Anwalt zu wenden.

      Noch eine Anmerkung: spätestens als die Mietzahlungen an Sie gerichtet wurden, hätten Sie die Kürzung doch bemerken müssen?

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Johann
    9. Februar 2016 - 12:42 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt,

    kurzer Sachverhalt:
    2010 zogen wir in eine Mietswohnung im Neubau ein.
    Gestern ging uns ein Schreiben zur Nebenkostenabrechnung zu, indem wir gebeten werden rückwirkend bis zum Jahr 2012 die Grundsteuer nachbezahlen, weil es die Stadt wohl verschlafen hat diese korrekt zu ermitteln.

    Es ist ein sportliche Summe von 15 Hundert Euro, die nachbezahlt werden sollen.

    Obwohl er mehrere Objekte in der/ dem Lage/ Ort hat, müsste es ihm doch aufgefallen sein, dass die Berechnung nicht korrekt sein kann, insbesondere weil sein Eigentum einige Straßen weiter liegt.

    Was können Sie uns raten?

  • Frida
    10. Februar 2016 - 13:05 Antworten

    Hallo,

    für wie viele Jahre kann mein Vermieter die Nebenkostenabrechnung Rückwirkend abrechnen?
    bin am 1.12.05 in die Wohnung gezogen und wohne jetzt immer noch da. All die Jahre habe ich keine Nebenkostenabrechnung bekommen! Jetzt kam mein Vermieter mit einer Abrechnung und möchte für die Zeit von 1.12.05 bis 31.12.15 knapp 7500 Euro (ohne Nachweise für Wasser, Müllgebühr usw.).
    Er hat auf einem Blatt, die Jahre mit Forderungssummen untereinander geschrieben, darf er es sich so einfach machen? und wichtig ist muss ich das Zahlen???
    Vielen Dank schon mal
    LG Frida

    • Dennis Hundt
      11. Februar 2016 - 05:31 Antworten

      Hallo Frida,

      der Vermieter muss sich an die Abrechnungsfrist halten. Nach Ablauf der Frist ist es nicht mehr möglich, eine Nachzahlung geltend zu machen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Benni
    10. März 2016 - 12:15 Antworten

    Hallo Herrn Hundt, ich hab 2012 das letzte mal eine Nebenkostenabrechnung bekommen und seit 29.02.16 ist das Mietverhältnis beendet kann ich da noch was zurück verlangen ?

  • Nadine
    27. April 2016 - 20:44 Antworten

    Ich habe letzte Woche die Nebenkostenabrechnung für 2014 und 2015 bekommen. Ist 2014 verjährt und hätte bis 31.12.2015 bei mir sein müssen?
    Wäre über eine Antwort sehr dankbar, da man im Internet verschiedenes liest.

  • Emina Lupic
    6. Juni 2016 - 20:18 Antworten

    Hallo,
    seit 2011 habe ich an meine Mieterin keine Abrechnung abgegeben. Sie wollte diese nie haben. ‚Ich vertraue dir da auch so‘ waren ihre Äusserungen.
    Jetzt braucht sie diese aber doch und ich habe bei nochmaligem Durchrechnen bemerkt dass ich ganz falsch gerechnet habe. Und nach Absprache mit d. Hausverwaltung sollte ich ziemlich ziemlich viel nachzahlen. Ab welchem Jahr haben die Mieter das Recht das Geld von mir zurück zuverlangen?

  • Schulze
    1. August 2016 - 14:48 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Ich habe eine Frage bezüglich meiner Nebenkostenabrechnung. Sie gilt für den Zeitraum 01.07.14 bis 30.06.15. Sie ist jedoch erst am 28.07.16 eingegangen. Muss ich diese Abrechnung zahlen oder ist sie in dem Fall verjährt? Sie hätte mir vorher zukommen gelassen werden können, da sich meine ehemalige Vermieterin alle Abrechnungen frühzeitig organisiert hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dennis Hundt
      1. August 2016 - 15:50 Antworten

      Hallo Herr Schulz,

      die Abrechnungsfrist für Ihren genannten Abrechnungszeitraum lief mit dem 30.06.2016 ab.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Albert
    21. September 2016 - 09:45 Antworten

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage bzgl. unserer Nebenkostenabrechnung. Wir sind eingezogen am 01.10.2014, berechnet wurde schon ab 01.09.2014 (eine halbe Monatsmiete) und wir haben erst letzte Woche eine Abrechnung über den Zeitraum 01.09.2014-31.12.2014 über knapp 240€ Nachzahlung und eine weitere vom 01.01.2015-31.12.2015 über knapp 720€ Nachzahlung bekommen.

    Nun meine Frage, ist die Rechnung vom Zeitraum 2014 nicht schon längst verjährt?
    Wir haben die Vermieterin schon 2015 mehrmals angeschrieben bzgl. der Abrechnung aber sie meinte jedes mal sie könne sich so lang Zeit lassen.

    Was ist denn da jetzt richtig?!
    Ich werde die Abrechnung zusätzlich noch prüfen lassen da es enorme Kosten sind die wir uns nicht erklären können.

    Es wäre super wenn Sie uns in dieser einen Frage helfen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dennis Hundt
      21. September 2016 - 14:38 Antworten

      Hallo Albert,

      wenn sich der Abrechnungszeitraum vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 erstreckt, hätte die Vermieterin für die Nebenkostenabrechnung 2014 tatsächlich nur bis Ende 2015 Zeit.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Lombardo
    16. Oktober 2016 - 10:06 Antworten

    Hallo zusammen, ich habe eine Frage.
    Ich wohne mit meinem Mann und unseren zwei Kindern seit 7 Monaten in einer 111 qm Mietwohnungen. Wir zahlen 250 Euro Nebenkosten voraus. Jetzt haben wir die Abrechnung bekommen, soweit ist alles in Ordnung. Da es weder eigene Wasseruhren und Heizungsuhren gibt wurde nach Personen und qm abgerechnet. Was mich aber stört das wir über 240 Euro nachzahlen sollen. Es steht in der Abrechnung auch der allgemein Strom drin, demnach sollen wir auf den Monat gerechnet 43 Euro dafür bezahlen. Das kann doch nicht sein oder. Ich habe überall gelesen das der Allgemeinstrom nicht höher sein darf als wie 0.05 cent pro qm. Meine vermieterin sagte die Stromrechnug war über 1000 Euro und sie würde bei uns für 4 Personen rechnen und es würde ja auch die Heizung und die WC Pumpen drüber laufen. Kann sie das Geld verlangen? Zumal habe ich mir die Abrechnung vom Vermieter vom letzten Jahr geholt demnach hatten die 3,64 Euro im Monat für 2 Personen bezahlt. Ich habe das meiner Vermieterin gesagt und sie sagte das sie sich dann vertan hätte. Aber mal ehrlich, man kann sich doch nicht über mehr als 1000 Euro vertuen. Irgendwas stimmt nicht. Ich wäre sehr dankbar über eine Antwort.
    MfG Angela

    • Dennis Hundt
      18. Oktober 2016 - 09:21 Antworten

      Hallo Angela,

      aus der Entfernung und ohne die Nebenkostenabrechnung zu sehen lässt sich hier nur schwer etwas dazu schreiben. Ich würde Ihnen raten die Nebenkostenabrechnung überprüfen zu lassen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Ben
    22. Oktober 2016 - 09:57 Antworten

    Guten Tag,

    Ende Juli 2016 bin ich aus meiner WG ausgezogen. Ich habe dort seit September 2013 gewohnt.
    Es kam nie eine Nebenkostenabrechnung. Jetzt, wo ich ausgezogen bin, kam plötzlich nachwirkend für jedes Jahr eine Abrechnung und wir müssen nachzahlen. Für das Jahr 2016 soll im Januar eine weitere Abrechnung kommen. Ist das rechtens? Oder können wir die Zahlung verweigern?

    Besten Dank,
    Ben

  • Florian
    6. November 2016 - 16:37 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    wir sind zum 31.12.2014 aus einer Wohnung ausgezogen und haben bis Stand jetzt nur eine Nebenkostenabrechnung bis zum 30.09.2014.

    Sehe ich es korrekt das die gesetzliche Frist, eine Nachforderung nur bis zum 01.10.2015 möglich gewesen wäre und jetzt an uns gestellte Forderungen bereits verjährt sind?

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian

    • Dennis Hundt
      8. November 2016 - 17:50 Antworten

      Hallo Florian,

      wenn der Abrechnungszeitraum vom 01.10.2014 bis 30.09.2015 geht, hätte die Nebenkostenabrechnung bis Ende September 2016 bei Ihnen sein müssen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Florian
    9. November 2016 - 23:23 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    danke für die schnelle Antwort! Auf welcher gesetzlichen Grundlage, basiert diese Aussage? Ich würde Ihre Information gerne in ein entsprechendes Antwortschreiben einbinden. Ich denke das ein solcher Hinweis sicher vielen hilft.
    Bereits vor weg einen großen Dank für das was Sie hier tun.

  • Dina
    22. November 2016 - 15:45 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    wir haben heute eine Nebenkostenabrechnung erhalten und beiliegend ein Schreiben, dass die Stadt zum ersten Mal Kosten für die Oberflächenentwässerung geltend gemacht hat und diese rückwirkend bis 2012 einfordert. Nun sollen wir diese Kosten zahlen. Wir wohnen allerdings erst seit 2015 in der Wohnung. Müssen wir die Kosten der vorherigen Jahre trotzdem zahlen?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dennis Hundt
      22. November 2016 - 16:06 Antworten

      Hallo Dina,

      in meinen Augen muss der Vermieter für die Mietzeit vor Ihnen die vorherigen Mieter ansprechen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Christian
    13. Dezember 2016 - 14:32 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich habe zum 01.05.2008 eine Wohnung bezogen und seitdem nie eine Nebenkostenabrechnung erhalten.

    Heute erhielt ich mit der Post die Nebenkostenabrechnungen für 2014 und 2015 mit einer Nachzahlung von jeweils ca. 200 Euro.

    Ist dies seitens des Vermieters zulässig?

    Ich überlege dem Vermieter einfach zurück zuschreiben, er solle die Nachzahlungen für 2014 und 2015, einfach mit den Guthaben aus 2008 bis 2013 verrechnen 🙂

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    Gruß Christian

  • Christian
    13. Dezember 2016 - 18:34 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    heißt das die Nebenkostenabrechnung für 2014 ist nicht gerechtfertigt und die für 2015 müssen wir zahlen?

  • Stefan
    11. Mai 2017 - 13:06 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Ich habe gestern eine Nebenkostennachforderung von meinem früheren Vermieter erhalten.

    Ich habe in dieser Wohnung von August 2013 bis Juni 2015 gewohnt und auch jedes Jahr Grundsteuer dafür bezahlt (2,45€ pro m²), nun hab ich eine Nachforderung meines Vermieters erhalten, in der ich dazu aufgefordert werde eine Zahlung der Grundsteuer für 2014 und 2015 zu leisten (nochmals 2,55€ pro m²). Ist das so Zulässig und muss ich das nach dieser Zeit überhaupt noch zahlen??

    Darf ich Einblick in den original Grundsteuerbescheid meines Vermieters verlangen?

    Danke schon mal für ihre Hilfe
    Gruß
    Stefan

    • Dennis Hundt
      11. Mai 2017 - 19:04 Antworten

      Hallo Stefan,

      natürlich können Sie Belegeinsicht nehmen. Es kommt bei der Nachforderung darauf an, ob der Vermieter die Verspätung zu vertreten hat oder nicht.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • A. Müller
    23. Juni 2017 - 15:32 Antworten

    Hallo,

    meine Vermieterin hat die letzen 6 Jahre meine Nebenkostenabrechnung falsch berechnet und auch nur wenig Vorauszahlung verlangt.

    Seit Mitte letzten Jahres hat sie die Verwaltung an einen Hausverwalter abgegeben, der mir glatte 850 Euro von 2015 bis 2016 nachberechnet hat. Meine Nachzahlung im vorherigen Jahr war ca. 300 Euro und die Jahre davor immer so bei 150 Euro.

    Kann mir der Hausverwalter, ohne mich davor darüber in Kenntnis gesetzt zu haben, rückwirkend die Nebenkosten richtig berechnen und somit so eine saftige Nachzahlung verlangen? Oder gilt die Neuberechnung der Nebenkosten erst ab der kommenden Abrechnungsperiode.

    Im übrigen scheinen die Heizkosten, das größte Problem zu sein. Denn diese hat er mir um ein vielfaches mehr in Rechnung gestellt; laut seiner Aussage seien keine Abrechnungs- oder Datenübertragungsfehler seitens des Ablesedienstes gemacht worden.

    Kann mir hier jemand einen Ratschlag geben? 450 Euro von den 850 habe ich bereits bezahlt 🙁 ….

    Gruß
    A. Müller

  • L. Foster
    15. August 2017 - 17:05 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    herzlichen Dank vorab, dass Sie die Informationen hier teilen.

    Mein Fall zeigt folgende Konstellation. Das Mietverhältnis dauerte von 01.11.14 bis 30.06.17.
    Im Jahr 2014 (für die zwei Kalendermonate) erhielt ich eine Nebenkostenabrechnung mit Gutschrift. Im Jahr 2015 erhielt ich eine Nebenkostenabrechnung mit Gutschrift – hier wurde mir die Grundsteuer nicht berechnet. Für das Jahr 2016 habe ich nun fristgerecht die Nebenkostenabrechnung erhalten und es werden sowohl die Grundsteuer für 2015 als auch die Grundsteuer für 2016 auf mich umgelegt. Auf Hinweis, dass die Nachforderung für die Grundsteuer aus 2015 verjährt ist, sagte mir der Vermieter, dass das „Abflussprinzip“ zum tragen kommt und die Grundsteuer im dem Jahr, in dem sie festgesetzt und somit fällig wurde (wohl dann 2016 für das Jahr 2015) auf mich umgelegt wird.
    Trifft es somit zu, dass bei einer verspäteten Steuerfestsetzung der Vermieter die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten hat?

    Herzlichen Dank im Voraus!

    • Dennis Hundt
      16. August 2017 - 16:42 Antworten

      Hallo L. Forster,

      danke für Ihr Lob. Ich würde mir den Grünsteuerbescheid des Vermieter zeigen lassen und prüfen, wann die Grundsteuer gezahlt wurde.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

      • L. Foster
        16. August 2017 - 18:43 Antworten

        Herzlichen Dank für die schnelle Auskunft.

        Von anderen Eigentümern in der Hausgemeinschaft weiß ich, dass die Grundsteuer für 2015 Anfang des Jahres 2016 fällig wurde (Neubauobjekt, vermutlich eher nicht festgelegt).
        Wäre es rechtens, die Grundsteuer für das Jahr 2015 (fällig geworden 2016) mit der Grundsteuer für das Jahr 2016 in der Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 abzurechnen?

        Die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2015 habe ich im Sommer 2016 erhalten.

        Ich frage nur, um die Chancen auf Erfolg abwägen zu können, da der Vermieter mittlerweile etwas sagen wir ungehalten geantwortet hat, dass es sich nicht um ein Versehen seinerseits handelt mit der Abrechnung, sondern das Abflussprinzip gillt etc.
        Auch wenn das Mietverhältnis beendet ist, möchte ich nicht unnötig Konflikte schüren.
        Wäre die Konstelltion wie oben beschrieben, rechtens, würde ich vermutlich nicht fragen und die Abrechnung anerkennen und zahlen.

        Mit freundlichen Grüßen,
        L Foster

  • Felice
    29. August 2017 - 18:07 Antworten

    Hallo zusammen.

    Mein Vermieter schickt mir heutiges Datum, die Nebenkostenabrechnung von 2015 und 2016 zu ist das rechtens oder was soll ich tun. Weil er verlangt auf einen Schlag hohe Kosten die nicht auf einmal zu stemmen sind.

  • jürgen wagner
    9. Februar 2018 - 21:22 Antworten

    Hallo,
    ich habe am 09.02.2018 eine Nebenkostenabrechnung für ein angemietetes Objekt im April/2012 mit der Aufforderung 6.632,17 € nachzuzahlen…
    Das gewerbeobjekt habe ich allerdings zum 31.05.2015 gekündigt!
    Ist das rechtens?
    Vielen Dank im Voraus,
    Jürgen Wagner.

  • Ivi
    12. Juni 2018 - 21:27 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    ich arbeite seit kurzem bei einem Verein. Durch ein Versehen hat dieser seit ca 7 Jahren noch nie Nebenkosten (monatl. also nur die Kaltmiete) gezahlt. Auf Grund unseres jetzigen Auszugs wurde dies vom Vermieter festgestellt und wir darauf hingewiesen. Nun meine Frage: wie lange kann der Vermieter die Zahlungen rückwirkend fordern? Die Raten sind ja vertraglich verankert. Gilt trotzdem die Abrechnungsfrist für die Nebenkosten? Jährliche Nebenkostenabrechnungen hat der Vermieter auch nicht 1x erstellt.
    Ich bedanke mich jetzt schon für eine schnelle.Antwort.

    • Dennis Hundt
      13. Juni 2018 - 10:57 Antworten

      Hallo Ivi,

      wir bewegen uns hier im Gewerbemietrecht. Ich würde vorschlagen, dass Sie sich dazu rechtlich beraten lassen und/oder eine einvernehmliche Lösung mit dem Vermieter finden.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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